Das Haus der Afrikanischen Welten (MansA)
Das Maison des Mondes Africains (Mansa) ist eine Pariser Kulturinstitution, die sich der Förderung künstlerischer, historischer und intellektueller Ausdrucksformen aus Afrika und seiner Diaspora widmet. Sie fungiert als Brücke zwischen den Kontinenten und begrüßt Forscher, Künstler, Denker und das Publikum zu Projekten, die Kunst, Geisteswissenschaften und bürgerschaftliches engagement miteinander verbinden. Es befindet sich im 12.Bezirk und soll ein offener Raum für Begegnungen, Entdeckungen und das Licht der wenig bekannten Erzählungen der afrikanischen Welten sein.
Ein lebendiger Ort der Schöpfung und Forschung
La MansA ist kein traditionelles Museum. Es kombiniert Forschungslabor (Archive, Symposien, Residenzen), Ausstellungsgalerie und kulturprogrammraum (Vorträge, Projektionen, Workshops). Sein Ziel ist es, die Vermächtnisse, imaginären und Geschichten des afrikanischen Kontinents und seiner globalen Erweiterungen sichtbar zu machen. Kooperationen mit Universitäten, Forschungszentren und zeitgenössischen Künstlern tragen dazu bei, neue und transdisziplinäre Projekte zu entwickeln. Der Hauptsitz der MansA wird so zu einem Raum intellektueller und künstlerischer Produktion, in dem sich Inspirationen und Fragestellungen kreuzen.
Multikulturelle Ausstellungen und Veranstaltungen
Die Programmierung der MansA ist Plural und engagiert. Es bietet temporäre Ausstellungen zu bildender Kunst, Fotografie, design, digitalen Installationen oder performance. Jede Ausstellung steht im Dialog mit historischen, soziologischen oder erinnerungsdimensionen. Gleichzeitig organisiert die MansA vortragszyklen, treffen mit afrikanischen Denkern, Filmvorführungen und partizipative Workshops. Diese Veranstaltungen verstärken die lebendige dimension des Ortes und laden das Publikum ein, ein vielfältiges, zeitgemäßes und kreatives Afrika zu erkunden.
Ein architektonisches Etui in Paris
Das Gebäude, in dem sich la MansA befindet, zeichnet sich durch seine moderne Struktur aus, die für mehrzweckausstellungen und kollaborative Arbeitsbereiche gedacht ist. Große Empfangshalle, modulare Räume, Fachbibliothek und Vorführräume sorgen für ein Ambiente, das dem Zuhören, dem Dialog und der Entdeckung förderlich ist. Die Räume sind so gestaltet, dass Kunst, Forschung und Publikum frei interagieren können. Natürliches Licht, großzügige Volumen und zurückhaltendes design tragen zu einem sensiblen Erlebnis bei, in dem Werke und Ideen zirkulieren.
Eine institution, die sich in Gemeinschaften engagiert
La MansA legt großen Wert auf soziale Offenheit und ein vielfältiges Publikum. Es bietet bildungsworkshops für Schulen, Residenzen aufstrebender Künstler und partizipative Projekte, an denen Gemeinschaften aus der afrikanischen Diaspora beteiligt sind. Durch die Zusammenarbeit mit Akteuren des lokalen kulturellen Gefüges verankert Sie Ihre Aktivitäten in den städtischen Realitäten von Paris und bekräftigt gleichzeitig eine internationale Reichweite. Ziel ist es, Stereotypen zu dekonstruieren, unsichtbare Erzählungen zu vermitteln und plurale Blicke zu sehen.
Ein kulturelles Reiseziel zum entdecken
La MansA befindet sich in 12ᵉ und ist mit der U-Bahn, dem bus oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und fügt sich perfekt in eine kulturelle Tour durch Paris ein. Für diejenigen, die sich für Weltkulturen, zeitgenössische Kunst oder postkoloniale Dynamik interessieren, bietet es eine einzigartige Perspektive, die auf traditionellen Touristenrouten oft fehlt. La MansA zu besuchen bedeutet, kraftvolle und oft engagierte Werke zu treffen, aber auch an einem Raum des dialogs teilzunehmen, in dem das zeitgenössische Afrika anders erzählt wird.
Freier Eintritt
Öffnungszeiten :
- Dienstag bis Donnerstag 14h 19h,
- Freitag 14h 21h,
- Samstag 10h 19h,
- Sonntag 11h 19h
26 rue Jacques Louvel-Tessier, 75010 Paris
